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Der gesetzliche Rahmen

  Begriffsbestimmungen

Kinder sind Personen, die noch nicht 14 Jahre alt sind.

Jugendliche sind Personen, die 14, aber noch nicht 18 Jahre alt sind.
Personensorgeberechtigte Person ist, wem allein oder gemeinsam mit einer anderen Person nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Personensorge zusteht (in der Regel sind dies die Eltern oder ein vom Gericht bestimmter Vormund).
Erziehungsbeauftragte Person ist jede Person über 18 Jahren, soweit sie auf Dauer oder zeitweise aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person Erziehungsaufgaben wahrnimmt.
JuSchG
  Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) sagt:

Kein Alkohol (auch kein Bier, Wein und Sekt) an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren!

Bier, Wein und Sekt sind ab 16 Jahren erlaubt.
In Begleitung einer personensorgeberechtigten Person(Eltern/Vormund) sind Bier, Wein und Sekt ab 14 Jahren erlaubt
Kein Branntwein, keine branntweinhaltigen Getränke oder Lebensmittel an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren!
Nicht nur Verkauf und Abgabe, sondern auch die Gestattung des Verzehrs dieser Getränke durch Personen der jeweiligen Altersgruppe unterliegt dem Verbot (z. B. mitgebrachte Alkoholika).

 

  Prüfungspflicht

Veranstalter/-innen und Gewerbetreibende haben in Zweifelsfällen das Lebensalter von Personen zu überprüfen (§ 2 Abs. Abs. 2 JuSchG). Die Jugendlichen haben eine Nachweispflicht.

 

  Aushang der Vorschriften des JuSchG

Die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes müssen nach § 3 Abs. 1 JuSchG in jeder Alkoholverkaufsstelle aushängen. Dies gilt auch für Kioske, Tankstellen, Supermärkte und zeitlich begrenzte Ausschankstellen (z. B. auf Festen).

 

  Das Gaststättengesetz (GastG) sagt:
Preisgestaltung

Nach § 6 GastG muss jede Ausschankstelle mindestens ein alkoholfreies Getränk anbieten, das nicht teurer als das günstigste - in der Menge vergleichbare - alkoholische Getränk ist.

Verbote (§ 20 GastG)
Es ist verboten, an erkennbar Betrunkene Alkohol abzugeben
Es ist verboten, das Verabreichen von Speisen von der Bestellung von Getränken abhängig zu machen oder bei der Nichtbestellung von Getränken die Preise zu erhöhen.
Es ist verboten, das Verabreichen alkoholfreier Getränke von der Bestellung alkoholischer Getränke abhängig zu machen oder bei der Nichtbestellung alkoholischer Getränke die Preise zu erhöhen.
  Bußgeldvorschriften
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen oben genannte Bestimmungen verstößt. Ordnungswidrigkeiten nach dem Gaststättengesetz können mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro, Ordnungswidrigkeiten nach dem Jugendschutzgesetz sogar bis zu 50.000 Euro geahndet werden!

 

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